Haaner Turnerbund 1890 e.V.
Haaner Turnerbund 1890 e.V.

Presse / Berichte / Bilder

Das Wasser warmhalten

das Hakuda Karate Dojo in Krisenzeiten

 

Funakoshi Gichin (der Begründer des modernen Karates) hat einmal gesagt: „Wahres Karate ist wie heißes Wasser, das abkühlt, wenn du es nicht ständig wärmst.“ Doch wie hält man das „Wasser“ in Krisenzeiten warm, in welchem der persönliche Kontakt nur noch sehr eingeschränkt möglich ist und alle Sportstätten gesperrt sind? Es sind ja, neben dem individuellen Training, auch die gemeinsamen Trainingseinheiten, in denen der Lehrer den Schüler Tipps und Hilfestellungen gibt, die den Karate-Schüler auf seinem Karate-Do voranbringen. Für Alexandra Höner (6. DAN und Leiterin des Hakuda Karate Dojos im HTB e. V.) stellten sich genau diese Fragen zu Beginn der sogenannten Corona-Krise.

Wie wahrscheinlich fast jede soziale Gruppe in der heutigen Zeit, organisiert sich auch das Hakuda Dojo mit Hilfe einer WhatsApp-Gruppe. In dieser Gruppe gibt es z. B. traditionsgemäß in den Sommerferien eine kleine Challenge, in welcher sich die Mitglieder Karateübungen in möglichst spektakulärer Urlaubskulisse stellen und dies dann fotografisch festhalten. Aber auch Trainingstipps wurden dort schon ab und an mal veröffentlicht. Jetzt stellt Alexandra Höner im Abstand von zwei Tagen neue Trainingsvideos in die Gruppe, die sie speziell für das Dojo in ihrem heimischen Trainingsraum erstellt. Diese Videos beinhalten allgemeine Übungsabläufe, welche sich in das bisherige Training einfügen. Und sie kommen bei der Gruppe gut an. Marc Lausberg und seine Tochter Lynn machen jeden Tag Sport. „Mindestens dreimal pro Woche kommt dann noch Karate nach den Anleitungsvideos von Alex dazu“ – so Marc Lausberg. „Kata oder Technik ist beides gut machbar. So versuchen wir, uns auch in schwierigen Zeiten fit und auf gleichen Leistungslevel zu halten.“ Auch die mittlerweile komplett Karate trainierende Familie Marcus Kaczmarek, Silvia Thesing und Sohn Adrian finden das WhatsApp-Angebot gut. „Wir konnten gestern das erste Mal unseren Garten für Sport nutzen. Vorher war das Wetter nicht so gut. Wenn wir jetzt öfter im Garten trainieren, dienen die Videos sowohl als Vorlage als auch als Motivation“

Bei all dem Zuspruch bleibt Alexandra Höner natürlich realistisch: „So eine Ansprache über Videosequenzen ist sicher nicht das Richtige, um die Trainierenden dazu zu bewegen, eine nach der anderen Bahn mit Vollgas, wie in der Trainingshalle, zu schwitzen“ – stellt sie klar. „Aber diese kleinen Videotutorials sollen dazu beitragen, dass wir weiter alle Spaß haben an dem Verfeinern der Karateübungen. Das Trainieren von Details der Techniken bringt uns alle weiter und sorgt dafür, dass wir alle trotzdem an Qualität nach dieser „Heimtrainings“-Phase gewonnen haben. Über diese Trainingsvideos können wir uns bei Bedarf auch schnell und unkompliziert austauschen sowie gegenseitig weiterhelfen, falls Fragen auftauchen.“

Doch da dem Hakuda Karate Dojo auch stets der Austausch mit anderen Karate-Kas am Herzen liegt, war die nächste Idee schnell geboren. Eine zusätzliche WhatsApp Gruppe unter dem Namen „Spirit of Karate Do“ vernetzt befreundete Karatekas aus ganz NRW. Sie bildet eine Art spirituellen Raum für Geschichten über die facettenreiche Historie sowie über den spirituellen Weg des Karates (Weg der leeren Hand). Abschließend resümiert Alexandra Höner: „Ich hoffe, dass wir alle gestärkt aus dieser Situation herausgehen werden und wir bald wieder Spaß beim gemeinsamen Training in der Sporthalle haben.“

Traditioneller HAKUDA Cup vor Weihnachten

 

Aller guten Dinge sind bekanntlich drei und so veranstaltete das Hakuda Karate Dojo im HTB auch in diesem Jahr wieder seinen HAKUDA Cup.  Und wie es sich für eine stetig wachsende Karate-Abteilung gehört, war auch in diesem Jahr der Cup noch etwas größer als in den Vorjahren. Insgesamt 62 Teilnehmer aus Langenfeld, Monheim, Neuss, Münster und natürlich aus Haan hatten ihre Teilnahme zugesagt.

Am 14.12.2019 war es soweit. Die Turnhalle Diekerstraße war voll von aufgeregten Kindern und Jugendlichen, knisternde Spannung lag in der Luft und tolle Pokale und Medaillen, welche die Stadtsparkasse Haan gesponsert hatte, warteten auf ihre neuen Besitzer. Zahlreiche Helfer des Hakuda Karate Dojos hatten die tolle Halle Diekerstraße in eine würdige Wettkampfstätte verwandelt.

Die Wettkämpfer zeigten in Einzel- und Synchron-Katavorführungen ihr erlerntes Können. Es gab dabei in der Einzelwertung fünf verschiedene Wettkampfpools mit jeweils zwischen fünf und neunzehn Teilnehmern. Die Einteilung der Pools erfolgte nach Alter und Kyu-Grad („Gurtfarbe“) der Teilnehmer. Trotz starker Konkurrenz errreichten die Hakuda-Kids sehenswerte Ergebnisse in der Einzelwertung:

 

1. Pool: 2. Platz Clarissa Lausch

2. Pool:  3. Platz Carlo Höner

4. Pool:  2. Platz Chiara Nguyen

Para.Wertung: 1. Platz: Clemens Lausch (noch der einzige Teilnehmer mit Handicap, assistiert von Carlo Höner)

Clemens Lausch ist ein sehr schönes Beispiel dafür, dass Inklussion eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist und nicht nur in Schulen und Kindergärten stattfindet. Auch gerade im ehrenamtlichen Sportbereich kann Inklusion viel bewirken. Für Menschen mit und ohne Handicap.

 

In der Synchron-Katawertung ging es darum, dass eine Gruppe von drei Wettkämpfern die einzelnen Bewegungen der Kata zeitgleich ausführen. Bewertet wurden vom Hauptkampfrichter und den vier Assistenten am Mattenrand Stand, Geschwindigkeit, Beschleunigung, Bewegungsausführung,  Gesichtsausdruck, der richtige Zeitpunkt und natürlich die Synchronität der Gruppe. Jede Kata hat exakte Abläufe, die die jungen Kämpfer einhalten mussten.  Um eine möglichst umfassende Sicht auf das Können zu gewährleisten, mussten die Katas jeweils zwei mal gelaufen werden.

 

In dieser Wertung gab es vier Pools und insgesamt 17 Teams. Wie auch in der Einzelwertung wurde bei der Einteilung auf das Alter und den Kyu-Grad der Wettkämpfer geachtet. Auch hier waren die Hakuda-Kids sehr erfolgreich:

 

Pool A: Team ISAMU (Henry Eckner, Emil Höner und Clarissa Lausch) 2. Platz

Pool B: Team Samurei (Adrian Kaczmarek, Maximilian Marell und Carlo Höner) 2. Platz

Pool C: Team Nyoko (Marta Russo, Ryan Russo und Stella Schweizer) 3. Platz 

Pool A: Team Shogun (Pia Kappert, Maurizio Birkendahl und Chiara Nguyen) 1. Platz

 

Abschließend äußerte Alexandra Höner als eine der Hauptorganisatorinnen und Leiterin des Dojos: „Ich bin sehr happy, dass alles so gut gelaufen ist und wir uns mit der gemeinsamen ehrenamtlichen Power aus Haan so gut darstellen konnten. Wir haben von den befreundeten Vereinen viel positives Feedback bekommen und freuen uns auf den nächsten Wettkampf in Haan!“

 

Hier die glücklichen Erwachsenen, die am 16.09.2019 ihre Prüfung hatten, 

sie alle haben es eine Gürtelprüfung weiter geschafft.

 

Herzlichen Glückwunsch!

Selbstverteidigungskurs für Mädchen des CVJM, Stadtjugendring und des Hakuda Karate Dojo im HTB 1890 e. V.

 

 in den letzten Jahren ist das Thema Gewalt gegenüber Frauen stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Immer öfter sehen wir uns mit erschreckenden Statistiken zu diesem Thema in den Medien konfrontiert. Die Aufklärung über das Thema und auch der Taten ist entscheidend.

 

Zusätzlich ist es jedoch wichtig, Mädchen und Frauen selbstbewusst und stark zu machen. Deshalb freute sich Gabriela Höner (Trägerin des 4. Dans und Karatetrainerin) auch dieses Jahr wieder einen Selbstverteidigungskurs speziell für Mädchen im Alter von 14 bis 15 Jahren in Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendring Haan, dem CVJM und unserem Hakuda Karate Dojo durchführen zu können. Dass der Kurs ausgerechnet auf den „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ fiel, war zwar keine Absicht, aber ein schönes Zusammentreffen.

 

Insgesamt achtzehn Mädchen waren zum Kurs erschienen. Zunächst ging es der erfahrenen Trainerin darum, den Mädchen deeskalierende Techniken in Gefahren- und Konfliktsituationen beizubringen und sie für gefährliche Situationen im Alltag (Bus, Bahn, öffentlicher Raum) zu sensibilisieren. In diesem Zusammenhang sagte Morio Higaonna (Headinstructor der IOGKF und Träger des 10. Dan) einmal: „Wir sind nicht darauf aus in Situationen zu geraten, in denen wir unser Karate anwenden können. Im Gegenteil: Wir versuchen gerade solche Situationen um jeden Preis zu vermeiden. Wenn wir angegriffen werden und uns verteidigen müssen, werden wir dies selbstverständlich tun.“ Dieses Selbstverständnis gilt nicht nur im Karate sondern genauso für Selbstverteidigungstechniken. Für den Fall, dass man die Situationen aber nicht deeskalieren oder meiden kann, wurde auch die Verteidigung im Angriffsfall praktisch und unter Anleitung geübt.

 

Chiara Nguyen fasst ihre Eindrücke so zusammen: „Man konnte sich die Situationen aus dem Alltag gut vorstellen und nachfühlen, also wenn man angegriffen wird. Auf diesen Grundlagen haben wir dann  gelernt wie man sich verteidigen bzw. wehren kann. Wir haben die empfindlichen Stellen des Körpers kennengelernt und wo wir gezielt hinschlagen,  treten können, wenn man in einer bedrohlichen Situation ist. Wir haben vor allem gelernt wie wir uns befreien können, wenn z. B. einer auf uns liegt.“ Insgesamt waren alle Mädchen aufmerksam und aktiv bei der Sache. Gerade in den Rollenspielen und Reflexionen arbeiteten sie ernsthaft und engagiert mit. Ein schöner Nebeneffekt des Kurses war laut Chiara: „insgesamt hat es uns alle etwas mehr zusammen geschweißt“. Für Gabriela Höner war der Kurs mal wieder eine tolle Erfahrung und hat ihr jede Menge Spaß gemacht. Besonders erwähnen möchten wir die kürzlich verstorbene Mitarbeiterin des CVJM Ute Lorenz, für ihr tolles Engagement bei der Vorbereitung dieses Kurses in den letzten achtzehn Jahren. Sie wird uns fehlen.

Hakuda Karate Dojo im HTB erweitert seinen Horizont

 

Zwei wichtige Termine stachen aus dem regulären Trainingsbetrieb des Hakuda Karate Dojos im September heraus. Der erste war die Teilnahme beim „Run of Colours“  am 22.09.2018. Die Teilnahme an diesem Benefizlauf der Aidsstiftung ist mittlerweile schon eine Tradition im relativ jungen Dojo. Dieses Jahr wollten die Hakuda-Runners zusätzlich ein Zeichen für den Schutz der Umwelt im Allgemeinen und den Erhalt des Hambacher Forsts im Speziellen setzen. Deshalb malten die Hakuda-Kids vor dem Lauf ein großes Banner, welches dann beim Lauf präsentiert wurde. Außerdem trugen die Hakudas auf ihren Shirts Textilaufkleber mit den Slogans „Stoppt Braunkohle“ sowie „Hambacher Forst bleibt!“. Der Veranstalter des Laufes hatte dem stillen Protest im Vorfeld zugestimmt und auch vor Ort erfuhren die Aktiven viel Zustimmung. Der Stand von „Bunte Burger Köln“ ließ es sich zum Beispiel nicht nehmen, die Bannerhalter zu einem kostenlosen, veganen Burger einzuladen.

 

Der zweite Termin bot ein Wiedersehen mit Martin Nienaber (gen. Nino). Zweiundzwanzig Karatekas waren am 29.09.2018 um 14 Uhr gekommen, um gemeinsam mit Nino die Formen des Goju-Ryu-Karates „Kumite Ura“ und „Nage Waza“ zu trainieren. „Kumite Ura“ besteht aus zwölf Formen, in denen grundsätzlich der Angreifer gewinnt, da davon ausgegangen wird das der Verteidiger einen Fehler macht. Ziel dieser Übungsform ist es, die Fehler zu erkennen. „Nage Waza“ umfasst 48 Formen, von denen aber nur 24 praktiziert werden. Die „Nage Waza“-Formen sind spezielle Partnerformen, mit festgelegten Angriffs-, Block-, Konter- und Wurftechniken. Die Teilnehmer umfassten fast alle Gurtfarben und waren im Alter von 14 bis 58 Jahre. Alle waren wieder konzentriert und mit viel Spaß bei der Sache. Außer dem heimischen Haaner Dojo kamen auch Karate-Kas aus befreundeten Vereinen aus Baumberg, Leverkusen und Wuppertal.

Wing Tsun meets Karate und auf zu neuen Aufgaben

Dass das  Hakuda Karate Dojo im HTB 1890 e. V.  nicht im sprichwörtlich „eigenen Saft schmoren“ will, sondern auch offen für andere Anregungen ist, zeigten bereits in der Vergangenheit einige Veranstaltungen, in deren Rahmen Trainer aus anderen Karatestilrichtungen zu Gast waren.  Am 19. April stand nun das erste Mal ein karatefremder Trainer vor den Hakudas. Daniel Staedtler (1. Technikergrad) erklärte zunächst, was der chinesische Kung-Fu-Stil „Wing Tsun“ ist und wie er entstand.  Anschließend wurden die Grundprinzipien und elementaren Bewegungsabläufe des Wing Tsun vorgestellt und trainiert. Im praktischen Teil wurde Daniel Staedtler von seinem Sohn und seiner Tochter unterstützt. Da auch einige der Hakuda-Kids am Gasttraining teilnahmen, war es ein schönes generationsübergreifendes Training. Dabei stellten beide Seiten fest, dass es durchaus Parallelen zwischen dem Goju Ryu Karate und dem Wing Tsun gibt. Alle Hakudas waren begeistert bei der Sache und merkten gar nicht, wie schnell die Zeit verging. Deshalb war man sich auch schnell einig, dass es unbedingt eine Fortsetzung geben muss.

Ein zweiter wichtiger Termin für das Hakuda Karate Dojo war die diesjährige Tagung des Karatedachverbandes in Nordrhein-Westfalen am 22. April diesen Jahres. Im Rahmen des Verbandstages wurden Alexandra Höner (Trainerin unserer Erwachsenengruppe, 5. DAN) und Werner Höner-Girnstein (u. a. Trainer der Kindergruppe, 5. DAN) mit jeweils überwältigender Mehrheit der 804 Delegierten in das erweiterte Präsidium des Karate Dachverbandes NRW gewählt. Werner wird künftig als Referent im Doppelreferat Ausbildung und Breitensport die Aus- und Fortbildung der Übungsleiter und Trainer im Landesverband verantworten.  Im  Breitensportbereich stehen die Kinder und Jugendlichen sowie die Jukuren (Karate-Einsteiger ab 30 Jahre) im Fokus. Das ausgeglichene und gesunde Training aller koordinativen Grundeigenschaften steht dabei im Vordergrund. Bessere Körperhaltung - mehr "Energie" - größeres Wohlbefinden - erheblich besseres Gleichgewicht und Körpergefühl sowie Sicherheit durch das Vertrauen, das man sich selbst im Ernstfall wehren kann - sind der Lohn des abwechslungsreichen Trainings.

Alexandra bildet als Referentin Schulsport künftig das Bindeglied zwischen interessierten Schulen und dem Karatedachverband NRW. Das bedeutet konkret, dass sie zum einen Ansprechpartner für interessierte Schulen ist, aber auch selbst initiativ auf Schulen mit konkreten Angeboten zugeht. Dieses Jahr möchte sie in einer Grundschule in Haan zum Beispiel  bereits ein Angebot zum Thema Soundkarate sowie für die älteren Schüler einen Workshop anbieten. Soundkarate ist ein für Kinder optimiertes Übungskonzept, welches die Vorteile des Kampfkunsttrainings mit anderen motorischen und sportlichen Übungen kombiniert und das ohne Trefferwirkung. Es werden dabei klassische Karateübungen zusammen mit spielerischen und musikalischen Elementen kombiniert. Durch den zusätzlichen Einsatz von Sportgeräten, Bällen und vor allem Musik wird das Training abwechslungsreich und spannend.  Auf Grund des hohen pädagogischen Wertes ist Soundkarate ein kampfkunstorientiertes Bewegungssystem, das an deutschen Schulen als Schulsport anerkannt ist. Aus diesem Grund plant Alexandra, Landesweit ab dem Jahr 2019,  zum Thema Soundkarate Aus- und Fortbildungen für Trainer anderer Vereine.

Wer jetzt Lust bekommen hat, Teil des Hakuda Karate Dojos im HTB 1890 e. V. zu werden, ist gern montags und donnerstags von 20 bis 22 Uhr zum Probetraining willkommen. Am Montag findet das Training in der Halle der GGS Bollenberg und am Donnerstag in der Halle der GGS Mittelhaan statt.

 

Neuer Karate-Einsteigerkurs beim HTB 1890 e.V.

Ab dem 14.09.2017 startet ein neuer Karate-Einsteigerkurs beim HTB 1890 e.V.                                    

6 Donnerstage in der Zeit von 20-22 Uhr werden in der Schulturnhalle Diekerstraße die Grundtechniken des Karate vermittelt. Eingeladen sind alle Interessenten ab 16 Jahre. Die Kosten belaufen sich auf 20 Euro je Teilnehmer.

Karate (der Weg der leeren Hand)

• ist altersunabhängig, die Zielgruppe im Verein liegt zwischen 16-60 Jahren

• trainiert sowohl Kondition, Kraft als auch Schnelligkeit

• schult Konzentration und kognitive Fähigkeiten

• und ist die perfekte Sportart, um den alltäglichen Stressabbau zu unterstützen.

Geleitet wird dieser Kurs von Alexandra, 5. Dan und Gabi Höner, 4.Dan, beide ausgebildete und erfolgreiche Trainerinnen.

Die Gruppe hat derzeit Mitglieder zwischen 16 und 60 Jahren und es sind verschiedenste Gurtfarben vertreten. Hier muss sich kein Anfänger verstecken und bei keinem Fortgeschrittenen kommt Langeweile auf. Das Training wird individuell so abgestimmt, dass jeder für sich das Maximum rausziehen kann.

Unser Dojo ist für jeden offen und wir freuen uns immer über neue Gesichter. Da auch bei uns Karatekas eine partnerschaftliche und freundliche Du-Atmosphäre herrscht, wirst Du Dich schnell zu Hause fühlen.

Infos gibt es bei Alexandra Höner unter der Mobilnr.: 0172-2632698.

Hakuda Karate Dojo: Spezialtraining zu den Elementen im Karate

„Da steckt Leben in den Techniken“

Haan, Juni 2017. Ob blitzschnell wie das Feuer oder alles durchdringend wie das Wasser, wild wirbelnd wie der Wind oder so beständig wie die Erde – so sehen Elemente im Karate aus. Im Hakuda Karate Dojo gab Martin Nienhaus als Gasttrainer ein Sondertraining zu den Elementen. Dabei lernten die Karateka, wie sich die Karatesportler nennen, nicht nur, wie sie ihren Techniken sprichwörtlich mehr „Dampf“ verleihen, sondern auch einiges über ihren persönlichen Kampfstil.

„Wollen wir lernen, schneller auszuweichen oder kräftiger zu treten, hilft uns Karateka die Vorstellung, in welcher Angriff- oder Abwehrtechnik welches Element stecken könnte. Wenn ich zum Beispiel eine Technik so schnell machen möchte, dass mein Gegner keine Chance zu kontern hat, versuche ich mich in das Element Feuer hineinzuversetzen“, erklärt Martin Nienhaus, fünfter Dan im Karate. Das gelte auch, wenn ein Gegner etwa viel schwerer oder größer sei: „Wir passen uns da an. Vielleicht ist dann das Element Wind besser, sodass ich um meinen Gegner‚ herumwirbel‘, um ihm von vorn herein aus dem Weg zu gehen.“

„Das macht richtig Spaß, wenn man sich etwas damit beschäftigt. Plötzlich steckt da viel mehr Leben in den Techniken“, erzählt Gregor Marell vom Hakuda Karate Dojo, einer Abteilung des Haaner Turnerbundes (HTB). Zusammen mit Nienhaus darf er die Techniken vormachen. Der Sport-Heilpraktiker und Karatelehrer Martin Nienhaus ist bereits das zweite Mal im Karateverein des HTB zu Gast. Im vergangenen Jahr gab er hier ein Sondertraining zu den Tierformen im Karate.

Erde bleibt ruhig und setzt auf Kraft

Philosophischer Hintergrund der Elemente ist, dass jedes eine typische Bewegungsrichtung und einen speziellen Charakter hat. So ist der Stand beim Erd-Element tief und sicher – wie sicher, das zeigt Nienhaus dann auch seinen aufmerksamen Schülern: „Will ich, dass meine Abwehr gegen den Fauststoß wie ein Fels in der Brandung steht, denke ich ans Element Erde. Ich bleibe ruhig und setzte auf kraftvolle Techniken.“ Alexandra Höner, Trainerin im Hakuda Karate Dojo, sagt: „So ein Sondertraining ist eine tolle Ergänzung zu unserem normalen Training. Die Karateschüler bekommen noch mal ganz neue Impulse und lernen dabei auch einiges über sich selbst und den persönlichen Kampfstil – beispielsweise ob jemand eher Feuer oder Wasser ist.“

Die Elemente

In vielen alten Kulturen gibt es Denkmodelle, die als Elemente bezeichnet werden, um mit ihnen bestimmte Aspekte des Lebens zu erklären. Das chinesische Modell heißt Wu Xing. Übersetzt bedeutet das so viel wie „Fünf Wandlungsphasen“, die sich in einem ständigen Austausch miteinander befinden und somit immer im Fluss sind. Konkret stehen hinter den „Fünf Wandlungsphasen“, die Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser.

 

Schlange, Kranich und Co. zu Besuch im Karateverein des HTB 1890 e.V.

 

Tiere im Karate erleben

 

Was haben Schlange, Kranich oder Tiger mit ostasiatischer Kampfkunst zu tun? „So einiges“, wie Gasttrainer Martin Nienhaus beim Karatetraining zum Thema „Vielfalt im Karate“ verrät – und den Karatekämpfern im Training dann auch direkt mit verschiedenen Übungen zeigt. Angefangen beim Flucht- und Angriffsverhalten bis hin zu bestimmten Bewegungen der Tiere spart er nicht mit Beispielen.

 

Haan, 20.11.2016 – Der Hakuda Karate Dojo hat die Trainingsserie „Vielfalt im Karate“ vor kurzem ins Leben gerufen und diesen Monat mit zwei ersten Sonder-Trainingseinheiten zu den „Tierformen im Karate“ gestartet. Zusammen mit befreundeten Vereinen findet dazu ein Traineraustausch statt, sodass die Karateka, wie sich die Karatesportler nennen, die Möglichkeit haben, über den Tellerrand zu schauen. Denn obschon der Karateverein ein traditionelles und ganzheitliches Goju-Ryu-Karate lehrt, ist der Verein gleichzeitig offen für Neues. „Ich finde es spannend, dass wir hier so ganz unterschiedliche Seiten des Karates lernen und uns dadurch ständig weiterentwickeln“, sagt Markus Kaczmarek, der vor rund zwei Jahren mit Karate im Hakuda Karate Dojo angefangen hat.

 

Neben Grundtechniken für Angriff und Abwehr lernen die Karateka so außerdem die Vielfalt dieser Kampfkunst kennen. „Denn die beruht nicht nur auf bestimmten Bewegungsformen, sondern ist flexibel und passt sich den jeweiligen Situationen an“, erklärt Alexandra Höner, Trainerin des Hakuda Karate Dojos. Gasttrainer Martin Nienhaus, Sport-Heilpraktiker und Träger des 5. Dans im Karate, ergänzt: „Ähnlich wie Tiere im Kampf ein bestimmtes Verhalten aufweisen, haben auch Menschen bestimmte Verhaltensmuster. Da können wir uns einiges abgucken und vor allem lassen sich die Bewegungen dadurch anschaulicher erklären.“

 

„Aktuell planen wir das kommende Jahr und haben dafür schon mit potenziellen Gasttrainern zu unterschiedlichen Themen gesprochen – unsere Karateka dürfen also gespannt sein. Nur so viel sei verraten: im Frühjahr machen wir was zu den fünf Elementen im Karate“, erzählt Höner.

Hier finden Sie uns:

Haaner Turnerbund 1890 e.V.
Dieker Str. 69
42781 Haan

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Haaner Turnerbund 1890 e.V.